Informationen über Kramer Allrad

Kramer ALLRAD


1925 bauten die Brüder Kramer in Gutmadingen, heute zu Geisingen im Landkreis Tuttlingen gehörig, die ersten in Deutschland produzierten kleinen Motormäher und Traktoren. Die heute einfach erscheinenden Maschinen revolutionierten zu ihrer Zeit die Landwirtschaft. Der Hauptsitz des Unternehmens wurde 1952 nach Überlingen am Bodensee verlegt.

Zwischen 1957 und 1958 wurde im Unternehmen eine Abteilung für Industrie- und Baumaschinen geschaffen. 1968 erregten die Kramer-Werke Aufsehen bei der Vorstellung des ersten deutschen Laders mit Allradantrieb und gleich großen Rädern. Weitere allradgelenkte Maschinen folgten der Erfindung.

Im Jahr 1973 erfolgte ein massiver Einschnitt. Der Geschäftsbereich Traktoren wurde zugunsten der Baumaschinenproduktion eingestellt. 1987 erfolgte eine Konzentration auf das Geschäftsfeld Allradlenkung. Aus dieser Entwicklung resultierte 1993 der erste Radlader mit teleskopierbarer Ladeanlage.

2001 fusionierte die Neuson Baumaschinen GmbH mit der Kramer-Werke GmbH, dem führenden Produzenten von allradgetriebenen Radladern. Es folgte noch im selben Jahr die Umbenennung der Neuson Hydraulik AG in die Neuson Kramer Baumaschinen AG.

KramerALLRAD brachte 2005 in Zusammenarbeit mit Claas Teleskoplader auf den Markt.


Im Dezember 2006 gab Kramer bekannt, dass der Firmensitz bis 2008 nach Pfullendorf verlegt werden soll. Am 30. März 2007 wurde die Fusionsabsicht der Wacker Construction Equipment AG, München, und der Neuson Kramer Baumaschinen AG, Linz, bekanntgegeben.

Am 5. April 2007 wurde mit dem symbolischen Spatenstich im Pfullendorfer Industriegebiet Theuerbach der Startschuss für ein 30-Millionen-Euro-Investitionsprojekt gegeben. Das neue Kramer-Areal ist mit 16 Hektar Fläche größer als das in Überlingen. Auf einer 160.000 Quadratmeter großen Fläche entstanden eine 250 Meter lange und 100 Meter breite Montagehalle, die Ende Januar/ Anfang Februar 2008 fertiggestellt wurde, ein Verwaltungsgebäude, eine Teststrecke und ein Schulungszentrum. Gleichzeitig wurde von den Kramer-Geschäftsführern Karl Friedrich Hauri und Martin Buyle bekanntgegeben, dass die jährliche Produktion von derzeit rund 1000 auf 6000 Maschinen erhöht werden soll.[2] Das neue Werk mit Verwaltung wurde 2008 in Pfullendorf eröffnet.

Im Juni 2008 erfolgte die Umfirmierung von Neuson Kramer Baumaschinen AG in Kramer Werke GmbH als Marke von Wacker Neuson SE.

 

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